Archiv

Das Archiv ist chronologisch absteigend geordnet und enthält alle Texte, vorgelegten Dokumente und gehaltenen Vorträge. (Unter der Jahreszahl)

2017
Protokoll der Arbeitssitzung vom 22.2.2017
Die Wedemark – das Tor zur Heide  - Die Anfänge des Tourismus ab 1890  -Vortragender Karl-Hans Konert- ..........weiterlesen

2016

alte ZiegelProtokoll der Arbeitssitzung vom 23.11.2016
Fünf Jahre Historische AG Wedemark mit Ziegeleivortrag: Zum Treffen der Historischen AG Wedemark am 23.11.2016 waren wieder gut 45 Interessierte im Mellendorfer Gemeindehaus zusammen gekommen. Der Leiter Jan Olaf Rüttgardt wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass das erste Treffen vor fünf Jahren stattgefunden habe. Seitdem seien zahlreiche Sachthemen aus der Wedemärker Geschichte erörtert worden, wie man im Internetportal der AG nachlesen könne. Mit ihrer Initiative habe die AG in der Wedemark einen Boom an historischem Interesse ausgelöst, für den man nur dankbar sein könne. Inhaltlicher Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Karen Kolp zur Geschichte der Ziegeleien auf den Mellendorfer Bergen. Gut zehn Jahre ist die Vortragende in der Feldmark wie in Archiven den fast vergessenen Spuren der Ziegeleien nachgegangen. In dieser Zeit konnte sie nicht nur vieles aufspüren, sondern erarbeitete sich auch eine außerordentliche Fachkenntnis, mit der sie Ergebnisse aus ihrer Forschungsarbeit vortrug. Seit der Gründung der ersten Ziegelei bei Scherenbostel im Jahre 1790 fanden sich immer wieder örtliche Geldgeber, die mit der Ziegelproduktion schnell Geld verdienen wollten. Als Facharbeiter wurden lippische Ziegler angeworben. Diese arbeiteten von März bis Oktober unter schwierigsten Bedingungen, sechs Wochentage täglich bis zu 16 Stunden. An zahlreichen Gebäuden in der Wedemark finden sich Ziegel aus der örtlichen Produktion. Diese waren allerdings selten von bester Qualität. Für den Bau des Mellendorfer Kirchturms z.B. konnten sie nur im Inneren des Mauerwerks verbaut werden. Auf die Dauer waren die hannoverschen Ziegeleien leistungsfähiger, auch fehlten ab 1900 Arbeitskräfte, da selbst die armen Lipper inzwischen in heimischen Fabriken Arbeit fanden. Viele örtliche Ziegeleien verfielen und wurden wieder vom Wald überwachsen. Die Zuhörer dankten Frau Kolp für ihren fachkundigen Vortrag mit lebhaftem Beifall.
Rüttgardt

Protokoll der Arbeitssitzung vom 28.9.2016
Im Rahmen des Gesamtthemas "Die Landschaft der Wedemark und ihre Nutzung" trafen sich 46 Personen zum Thema: Sand- und Kiesexport aus der Wedemark. Sand und Kies gibt es in der Wedemark im Überfluss. Traditionell wurde für den bäuerlichen Eigenbedarf neben Lehm und Mergel auch Sand aus ortsnahen Gruben abgebaut. Erst seit der Industrialisierung ließ sich damit Geld verdienen. Zunächst brachten Pferdefuhrwerke die schwere Last nach Hannover. Nach dem Bau der Eisenbahn nahm der Sand- und Kiesexport beträchtlich zu und steigerte sich seit der Nachkriegszeit noch einmal. Heute rollen Lastzüge mit den "Bodenschätzen" der Wedemark über die Straßen des Landes. Zu dieser "Exportgeschichte" stellte Jan Olaf Rüttgardt in einem Vortrag mit Lichtbildern das vor, was er in wenigen Wochen aus alten Karten und durch Befragungen ermitteln konnte. Die Stichwortgliederung seines Vortrags ist beigefügt.
Nach der Pause erzählte Cord Knibbe aus Bissendorf aus seinem Berufsleben als Sandgrubenbesitzer und Mörtelhändler. Mit jungen Jahren musste er die Firma seines verstorbenen Vaters übernehmen, baute seinen Betrieb im Laufe der Jahre aus und fusioniert schließlich mit anderen Mörtelproduzenten zur Mörtelunion, die erhebliche Mörtelmengen zum Wiederaufbau von Hannover und Hildesheim lieferte.
Aus dem Kreis der Teilnehmer folgten interessante Beiträge und Fotos zum damaligen Sand- und Kiesabbbau. Schließlich führte die Diskussion zum drohenden Abbau der westlichen Brelinger Berge durch die Firma Papenburg. Rüttgardt forderte, den alten Fernweg von Celle zur Leine bei Helstorf, den Herzogsweg, zu erhalten. Sollte es darüber eine öffentliche Diskussion geben, müsste die Historische AG ihre Erkenntnisse mit einbringen. 
Dr.Rüttgardt        4.10.2016

Protokoll der Arbeitssitzung vom 24.2.2016
Etwa 60 Mitglieder und Gäste hatten sich wieder einmal eingefunden, um dem heutigen Vortrag über Mittelalterliche Eisengewinnung in der Wedemark von Barthold Meyer zu lauschen. Carsten Gliemann, der diesen Vortrag noch um Fachliches erweitern wollte, hatte leider krankheitsbedingt absagen müssen, wird seinen Teil aber noch in diesem Jahr nachholen.
Seit gut 2500 Jahren ist Eisen in Norddeutschland das Metall für Werkzeuge und Waffen. Es bedarf großer Erfahrung, mit einem Holzkohlenfeuer in einem Rennofen Eisenerz zum Schmelzen zu bringen. In der Wedemark finden sich zahlreiche Spuren, die auf eine ausgedehnte Raseneisensteinverhüttung im Mittelalter hinweisen. Barthold Meyer, vor Jahrzehnten als ehrenamtlicher Denkmalpfleger in der Wedemark tätig, ist diesen Spuren nachgegangen.
Die Wedemark mit ihrem damaligen dichten Buchenwald, der ihr den Namen gab, bot die Grundlage zur Herstellung von Holzkohle. Wie Luftfotos belegen, sind die damaligen Meilerplätze als schwarze Flächen bis heute erkennbar. In den Niederungen des Vieh- und des Helbruchs sowie dem Tal der Wietze fanden sich ausgedehnte Vorkommen von Raseneisenstein. Barthold Meyer hat die Entstehung und Verhüttung dieses Eisenerzes, das auch als Ortstein bekannt ist, ausführlich erläutert.
Die über Jahrhunderte betriebene Raseneisensteinverhüttung trug schnell zur Verwüstung des Waldes bei. Schließlich war die Wedemark nur noch eine weitgehend baumlose Hügellandschaft mit Sand- und Heideflächen. Dass sich im Henjeskamp und im Hartbruch Hochwald erhalten haben, ist dem Fürsten von Celle zu verdanken. Der Landesherr verbot schließlich die Köhlerei und Eisengewinnung, um seine verbliebenen Jagdreviere zu schützen.
Hier der Vortrag als  pdf-Datei

2015

Protokoll der Arbeitssitzung vom 25.11.2015
R.HagenNegenborner MühlePflüger-MühleMühle AbbensenPries-Mühle Mellendorf25.11.: Wedemarks Mühlen früher und jetzt: Die Historische AG war Gast im Gemeindehaus Bissendorf und hatte als Arbeitsthema "Die Mühlen der Wedemark". Eckhard Martens, Besitzer der historischen Wassermühle in Negenborn, die heute Wohnzwecken dient, wollte den Vortrag halten , gesundheitliche Probleme ließen das leider nicht zu. Also sprang sein Nachbar Rüdiger Hagen, selbst Mühlenbesitzer und Mühlenbautechniker ein und zeigte in einem Rundgang von Bissendorf über Wennebostel, Mellendorf, Hellendorf und so weiter, wo überall in unserer Wedemark Mehl und/oder Schrot gemahlen wurde. Dazu zeigte er die besprochenen Mühlen (soweit möglich) im Ur- und Jetzt-Zustand.
Fazit: Etwa 70 Mitglieder bzw. Besucher der Historischen AG haben lange nicht einen so fundamentierten, interessanten und sprachlich artikulierten Vortrag gehört.
Natürlich ist ein Mühlenbautechniker prädestiniert, über sein Fachgebiet zu sprechen, aber die ganze Hingabe zu seinem Beruf und das noch untermauert durch die Historie, das war schon ein Glücksfall für uns Zuhörer.
Die Ausarbeitung seines Vortrages wird demnächst auf der Internetseite der AG eingestellt.

Protokoll der Arbeitssitzung vom 23.9.2015
Nördlich von Hannover erhebt sich mit den Mellendorfer und Brelinger Bergen eine Geestinsel, die seit 1500 Jahren von Bruchwald und Hochmooren umgeben ist, die Wedemark. Bekannt ist das Bemühen der Region Hannover, das Bissendorfer Moor, das Schwarze Moor, das Otternhagener Moor und das Helstorfer Moor wieder zu vernässen. Aber wie sah die Landschaft vor 2000 oder 4000 Jahren aus? Wann begannen die Moore zu wachsen und wie sind sie eigentlich entstanden? Seit wann wurde Torf gestochen, womit die bäuerliche Nutzung der Moore begann? Und welche Auswirkungen hatte das Wachsen der Moore für die frühe Besiedlung der Wedemark? Diesen Fragen widmet sich die Historische Arbeitsgemeinschaft Wedemark im Rahmen ihres Langzeitprojektes "Die Landschaft der Wedemark und ihre Nutzung" bei ihrem nächsten Treffen. Am Mittwoch, den 23.September 2015 um 19:30 wird Dr. Eberhard Gärtner mit dem Vortrag "Die Entstehung der Wedemärker Moore und ihre Nutzung" in das Thema einführen.Um vielfältiges Wissen zusammen zu tragen, werden anschließen Beiträge aus dem Teilnehmerkreis zum Thema erbeten

Protokoll der Arbeitssitzung vom 28.5.2015
Vortragender: Revierförster Thomas Deppe

Protokoll der Arbeitssitzung vom 4.3.2015

Der sehr gut besuchte Abend, 75 Mitglieder und Gäste, eröffnete das Langzeitthema: "Die Landschaft der Wedemark und ihre Nutzung".
Die Grundlagen zum Verständnis der Landschaft legte der Geologe Herbert Röhm vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie mit seinem Vortrag:"Die Eiszeiten formen die Wedemark". Der Vortrag wird in schriftlicher Form zugänglich sein, zunächst auf der Webseite der AG und später in einer geplanten Veröffentlichung aller Beiträge zum Langzeitthema. Einige Kernaussagen seinen angedeutet:
• Bis zum Beginn der Elstereiszeit floss die Weser um Mellendorf herum nach Nordwesten. Der sogenannte "Weserkies" brachte so z.B. Gestein aus Thüringen in die Wedemark. Die Gletscher der Elstereiszeit verbauten dem Fluss diesen Abfluss und nötigten ihn, nach Westen auszuweichen.
• Die Stauchmoränen der Mellendorfer und Brelinger Berge wurden von NO bzw. N während des Drenthe-Stadiums der Saale-Eiszeit hochgedrückt bzw. aufgeschuppt. In den Brelinger Bergen sind die Tonschichten dünn, in den Mellendorfer Bergen sehr mächtig. Darum gibt es hier zahlreiche Quellen.
• Während der Saale-Eiszeit floss das Wasser der Leine und Innerste durch das Wietzetal. Vor 100 000 Jahren verlagerte auch dieser Fluss sein Bett nach Westen.
• Das Wietzetal wurde durch Erosion der steilen Ostkante der Mellendorfer Berge aufgefüllt.
Die obere Kies- und Geröllschicht, vielleicht 30m stark, wurde bis auf die resistentere Unterschicht aus Tonschuppen abgeschwemmt. Darum gibt es auf der Oberfläche der Mellendorfer Berge keine größeren Findlinge. So entstanden auch die vereinzelten Vorberge wie der Ortberg.
• Sandflächen wie der "Rücken" bei Resse oder die sich verbreiternde Sandfläche links der Wietze von Bissendorf bis ins Allertal entstanden durch Flugsand. Auf ihnen verliefen die alten Fernwege.

AK HistorieAK HistorieAK HistorieArtefakteRainer Linnemüller von der AG hatte aus seiner reichhaltigen Sammlung einen Schautisch mit Funden aus den Meitzer Kiesgruben aufgebaut. Gezeigt wurden unterschiedliche Sklettreste eiszeitlicher Tiere wie Mammut, Bison, Wollnashorn und Riesenhirsch sowie Artefakte, vom Neandertaler hergestellte Steinwerkzeuge, darunter wunderbare Faustkeile. Diese Objekte wie auch geologische Karten konnten von Interessierten in der Pause ausführlich bewundert werden. Es folgte nach der Pausde eine Runde mit Fragen an den Referenten zum eiszeitlichen Werden der Wedemark. Die anregende Veranstaltung schloss kurz vor 22 Uhr.
5.3.2015 Rüttgardt

2014
Protokoll der Arbeitssitzung vom 26.11.2014

Arbeitssitzung der historischen Arbeitsgemeinschaft Wedemark am 26.11.2014 zum Thema „Plattdeutsch“

Cord Knibbe kürt Platt.
1.
Cord Knibbe stellte vor gut 45 Teilnehmern sein niederdeutsches Wörterbuch zur Wedemark vor, aus dessen Vorwort er grundlegende Worte vorlas. Für die Einzelheiten sei
auf dieses Werk verwiesen. Über die anschließenden Vortragsstücke und plattdeutschen Übersetzungsübungen berichtet der Artikel in der HAZ vom 1.12. 2014, der diesem
Protokoll beigefügt ist.
2.
Nach der Pause gab Jan Olaf Rüttgardt eine Überblick über die Entstehung, die Geschichte und das Schwinden des Niederdeutschen, das 1500 Jahre als eigene Sprache
neben dem Oderdeutschen Bestand hatte. Auch der Text dieses Kurzreferates "Hinweise zum Niederdeutschen" ist als Anlage beigefügt.

Die nächste Sitzung der Historischen AG Wedemark wird am 4.März 2015 stattfinden: Thema: Die Eiszeiten formen die Landschaft der Wedemark.
17.12. 2014 Rüttgardt

Protokoll der Arbeitssitzung vom 10.9.2014

Arbeitssitzung der historischen Arbeitsgemeinschaft Wedemark am 10.09.2014 im Heimatmuseum Wedemark in Bissendorf.
Es waren insgesamt 24 Leute anwesend. Das „Eintrittsgeld“ der Historischen AG wurde als Spende an das Museum gegeben.
Vorab hat Herr Dr. Rüttgardt den Punkt „Themen“ aufgegriffen. Die hierunter folgende Themenliste der historischen Arbeitsgemeinschaft wurde vorgeschlagen und angenommen.
Dabei wurde für den 26.11.2014 festgelegt: Herr Cord Knibbe berichtet über das „Kleine Wörterbuch Wedemärker Platt“. Und erzählt z.T.auch in plattdeutscher Sprache.
Unser Langzeitthema soll sein: „Die Landschaft der Wedemark und ihre Nutzung“.
Dazu soll, sofern sich Referenten finden, über folgende Einzelthemen referiert werden:
– Eiszeit, wie hat sie unsere Landschaft geformt und was hat sie uns hinterlassen
– Entstehung und Nutzung der Moore
– Der Wald und seine Nutzung
– Wie wurde früher Ackerbau betrieben und wie hat er sich im Laufe der Zeit entwickelt
– Wie verliefen in früheren Zeiten Straßen und Wege; wie waren sie beschaffen
– Raseneisenstein, Nutzung als Baustoff und als Rohstoff zur Eisengewinnung
– Sandabbau und Mergelgewinnung
– Tonkuhlen und Ziegeleien
– Entdeckung der Wedemark als Ausflugsziel
– Verkehrserschließung der Wedemark
– Handwerk und Industrie
Museumsbesuch und -info
Vom Museumteam waren anwesend:
Herr Konert
Frau Dörfler
Frau Hetzel
Frau Dohnke
Herr Dr. Dohnke
Herr Schwidurski
In zwei Gruppen aufgeteilt fand ein Rundgang durch die verschiedenen Sammlungen statt. Jeweils erfolgten dazu kurze Erläuterungen.
Danach stellte Herr Konert den Werdegang des Museums dar und erläuterte wie sich das Museumteams die weitere Zukunft vorstellt.
Ende der Arbeitssitzung war gegen 21:45Uhr.

Protokoll der Arbeitssitzung vom 28.5.2014

Mit dieser Arbeitssitzung wurde das Langzeitprojekt "Die Anfänge unserer Dörfer" abgeschlossen. Jan Olaf Rüttgardt referierte zum Thema "Die altsächsischen Siedlungen der Wedemark". Da die Bosteldörfer bereits ausführlich behandelt wurden, konzentrierte sich der Referent auf die vor der frankischen Zeit gegründeten Siedlungen und entfaltete, wie sich ihm deren Anfänge darstellen. Da es sich um einen "Werkstattbericht" handelt und manche Fragen noch nicht abschließend bearbeitet werden konnten, beschränkt sich dieses Protokoll auf die wichtigen Thesen des Referates.

Die altsächsischen Siedlungen der Wedemark, die vor der fränkischen Epoche gegründet wurden.

1. Neuere Erkenntnisquellen
Zunächst wurden noch einmal die neueren Erkenntnisquellen vorgestellt, die nach der Überzeugung des Referenten über die vorliegenden Ortschroniken hinausführen.

2. Die Besiedlung nach der Völkerwanderung (ab 600 n.Chr.)

3. Der Hildesheimer Vorstoß
Das Schneedeprotokoll von 992 dokumentiert das Hildesheimer Bemühen des dortigen Bischofs, sich die ganze Wedemark zu sichern, was nur vorübergehend gelingt.

4. Sonderfall Mellendorf – der Edelhof "auf dem Walde"

Mellendorf, 24.6.2014 Rüttgardt

Protokoll der Arbeitssitzung vom 26.2.2014

I. "Wüstungen in der Wedemark"
1.Fasst man das Ergebnis der Beiträge zusammen, so lässt sich sagen, dass es in der Wedemark keine  größere Wüstung im Sinne eines aufgegebenen Dorfes gibt, wohl aber "wüst" gefallene Siedlungsstätten. Ausführliche Hinweise finden sich in den Beiträgen der Referenten, die unter dem jeweiligen Stichwort abgerufen werden können. Hier folgt eine systematische Zusammenfassung der Ergebnisse.

2.Über die größte Wüstung, über die wir zugleich am besten unterrichtet sind und zu der Karen Kolp umfassend nach Paul Gimmler referierte, Jürsenbostel (Wuestung juersenbostel.pdf), wissen wir aus Urkunden und alten Karten. Alle grundlegenden Erkennnisse bietet Gimmlers Chronik "Mellendorf I", S.17ff. Danach handelt es sich ursprünglich um einen Einzelhof, urkundlich zuerst erwähnt um 1360 (Gimmler S.20; ONB S.244), der dann mehrfach geteilt wurde. Diese Bostel-Siedlung war ursprünglich eigenständig und gehörte nicht zu Mellendorf, bis sich die Einwohner nach dem Dreißigjährigen Krieg zur Umsiedlung nach Mellendorf entschlossen. Zu Jürsenbostel stellen sich viele Fragen. Da es sich um eine Bostel-Siedlung an der Quelle der Jürse handelt, lässt der Name einen Siedlungsbeginn nach 900 vermuten. Paul Gimmler ließ sich allerdings zu Spekulationen verleiten und rechnete mit vorgeschichtlicher Besiedlung, doch gibt es dafür keinerlei Belege, jedenfalls nicht für eine durchgehende Besiedlung. Umstritten blieb auf der Sitzung auch die Deutung des Flussnamens Jürse. Das Gebiet um die Jürsequelle lag lange brach und wurde schließlich wieder zu dem heutigen Buchenwald, zu "Jürmerhof".

3. Weitere wüst gefallene Einzelsiedlungen sind uns sowohl aus alten Karten wie aus Urkunden bekannt, ohne dass wir immer genau die "Worth" angeben können, auf der sich die jeweilige Siedlung befunden hat. Dr. Helmut Hahn hatte Texte vorbereitet, die von Friedrich Thümler vorgetragen wurden:

Es folgten Hinweise von Jan Olaf Rüttgardt:

4. Weitere heute nicht mehr vorhandene Einzelhöfe sind uns nur aus Urkunden bekannt (Hinweise von Rüttgardt):

5. Andere Einzelhöfe sind uns nur aus Flurnamen bekannt: Zunächst Rüttgardt:

6. Innerhalb der Dörfer wechselten hin und wieder Siedlungsplätze, Neubauten wurde an anderer Stelle wieder errichtet. Und manche dieser "Worthen" blieb unbebaut. Vermutlich gibt es mehr derartige Worthen in den Dörfern, als auf der Arbeitssitzung zur Sprache kamen. Man denke etwa an "Williges Worth" in Mellendorf. Hahn/Thümler brachten zwei Beispiele aus Bissendorf.

7. Nicht mehr behandelt wurden die verschwundenen Wassermühlen der Wedemark, auf die Karen Kolp hingewiesen hatte. Insgesamt wurden an den Gewässern der Wedemark diverse Wassermühlen betrieben:

Von diesen Mühlen stehen heute nur noch Gebäude der Mohmühle, der Fortmühle, der Gutsmühle und der Rodenbostelschen Mühle.

8. Ein besonderes Schicksal wurde dem Dörfchen "Osterendorf-Osterhöfe" östlich von Mellendorf zuteil. Entstanden aus dem Achterhof (Achterhof) (s.o.), bildete es über Jahrhunderte eine eigenständige Gemeinde. Zwar wurde es nicht zur Wüstung, aber als es im 19. Jahrhundert Mellendorf zugeschlagen wurde, verschwand sein Name aus der Landschaft und dem Sprachgebrauch.

9. Ebenfalls nicht mehr bearbeitet wurde ein Hinweis von Cord Knibbe auf eine mögliche Wüstung bei Scherenbostel (Scherenbostel Schlage.doc). Friedrich Thümler verarbeitete den entsprechenden Hinweis zu einer Information für mögliche Nachforschungen.
II   Mitteilungen
1. Carz Hummel stellt seine neue Schriftenreihe "Geschichten aus der Wedemark" vor und bittet um Beiträge von den Mitgliedern.
2. Zum Projekt "Archiv 33-53" wird der Vorsitzende weitere Gespräche mit der Gemeindeverwaltung führen, um zu klären, ob und in welcher Weise die AG tätig werden kann. Weitere Informationen erfolgen gesondert.

Mellendorf, 7.4.2014 Rüttgardt

2013
Jahresthema 2013

Protokoll der Arbeitssitzung vom 27.11.2013

Resse, Osterendorf und Jürsenbostel
Protokoll der Arbeitssitzung vom 27.11.2013

Die ursprüngliche Planung, mit dieser Arbeitssitzung die Frage nach den "Anfängen unserer Dörfer" abschließend beantworten zu können, hat sich als nicht realisierbar erwiesen. Zum Schluss der Sitzung wird darum beschlossen, die Erforschung der Besiedlung der Wedemark seit der altsächsischen Zeit im kommenden Jahr fortzusetzen.

1.
Zunächste referierte Carz Hummel zu Resse, zu dessen Anfängen er sich bereits 1993 in den "Resser Geschichten" geäußert hatte. Die damaligen Texte liegen inszwischen mit einer Erweiterung des Verfassers als Separatdruck vor und können auf der Wedsite der Historischen Arbeitsgemeinschaft eingesehen werden (Wedemark-Chroniken). Hummel ging zunächste auf die Schneedeprotokolle nach 990 n.Chr. ein, wo ein "Eilgershus" und ein "Hrokke" erwähnt werden "Hrokke" bedeutet auf altsächsich "Rücken" und bezeichnet als Landschaftsbezeichnung den Sandrücken bei Resse. Durch sprachliche Veränderungen wurde aus "hrokke" über "Rocze" und "Retze" schließlich "Resse", so zuerst im Jahre 1438. Der Referent nimmt an, dass das Dorf Resse wegen des sehr sandigen und unfruchtbaren Bodens erst im hohen Mittelalter gegründet wurde.

2.
Voller Rätsel steckt auch die Geschichte der "Osterhöfe" am Mellendorfer Bahnhof. Jan Olaf Rüttgardt gab zunächst Hinweise auf die Lage der Siedlungen "Osterhöfe" und Jürsenbostel". Dazu zeigte er die inzwischen verbesserte Karte zur "Landschaftsrekonstruktion zum Jahre 600 n.Chr". sowie eine Karte  "Mellendorf 1771", die bei Paul Gimmler S.12 abgedruckt ist. Sodann las Ilse Schmidt ausgewählte Abschnitte aus ihrer 1966 verfassten Darstellung Mellendorfs, in der sie (vor Paul Gimmler!) nicht nur auf die Geschichte des Dorfes und die Osterhöfe eingeht, ihre Familie stanmmt vom Hemmenhof, sonder auch lebhaft und anschaulich das aufstrebende Mellendorf der sechziger Jahre schildert. Nicht nur die Schulen und Dienstleistungseinrichtungen wie Molkerei und Schwim,mbad wurden gewürdigt sondern auch die zahlreichen Industriebetriebe, von denen heute die meisten der Vergangenheit angehören. Rüttgardt gab noch kurze Ergänzungen zu den "Osterhöfen" oder dem "Osterendorf", wie die von Mellendorf getrennte Siedlung ursprünglich genannt wurde. Die wichtigsten Hinweise dazu finden sich wiederum im Buch von Paul Gimmler S.292ff. Nach Gimmler geht die Siedlung auf einen Einzelhof zurück, dessen Name nur mündlich und in einer Flurbezeichnung als "Ächter/Achterhof" überliefert ist. Zu dessen Entstehung lassen sich nur Vermutungen äußern.

3.
Nach einer Pause führte Karen Kolp mit einer Powerpointpräsentation in die zahlenreichen Fragen zu Jürsenbostel ein, einem Einzelhof der Bostelsiedlungen nach 900, der zuerst 1360 genannt, später aber von den Bewohnern verlassen wurde, die nach Mellendorf umsiedeln. Wann die Siedlung "wüst" fiel, glaubt Pauul Gimmler nicht genau feststellen zu können (Gimmler S.17-23). Zu der ausführlichen Darstellung Karen Kolps sei auf ihre Zusammenfassung "Wüstung Jürsenbostel" verwiesen (etwas Geduld wegen der Ladezeit !!)
Wegen Zeitmangel konnten die angeschnittenen Fragen nicht mehr gemeinsam erörtert werden.

4.
Die nächste Arbeitssitzung wird am 26.2.2014 stattfinden.
Mellendorf, 10.12.2013       Rüttgardt

Protokoll der Arbeitssitzung vom 28.8.2013

Arbeitssitzung am 28.8.2013

Brelingen, Ohlenbostel, Schadehop, Abbensen, Negenborn, Duden-Rodenbostel, Ibsingen, Oegenbostel und Bestenbostel

1.
Beiträge aus den Ortschaften
Die Arbeitsitzung begann mit Fragen zu den genannten Dörfern und Hinweisen anwesender Ortsbewohner. Zu Brelingen, zu dem eine ausführliche Chronik vorliegt, informierten Frau Koch und Herr Rose, zu Oegenbostel die Herren Sänger und Schwidurski, zu Bestenbostel  Herr und Frau Sievert, schließlich zu Dudenbostel Frau.Kolp.

2.
Es folgte das angekündigte Referat: „Ergebnisse der neueren Ortsnamenforschung zu den Dörfern der Wedemarkvon Jan Olaf Rüttgardt. Die Ausführungen fußen auf dem Buch: Uwe Ohainsky, Jürgen Udolph:Die Ortsnamen des Landkreises Hannover und der Stadt Hannover, Bielefeld 1998, das in der Gemeindebibliothek Bissendorf unter der Signatur Nda 1325 Ohai  ausgeliehen werden kann.

Das Referat begann mit einer Einführung in die Methoden der neueren Sprachforschung und gab dann einen Überblick über die Ortsnamen der Wedemark und deren Deutung. Dazu wurden die Ortsnamen vom Referenten zu Gruppen sprachgeschichtlicher Zusammengehörigkeit zusammengefasst, vor allem die altsächsichen und die mittelniederdeutschen Ortsnamen. Als Ergebnis lässt sich festhalten. Bis auf das in die germanische Sprachschicht zurückreichende „Meitze“ stammen als Wedemärker Ortsnamen entweder aus der altsächsischen Siedlungszeit (500-1050 n.Chr.) oder aus der großen mittelalterlichen Siedlungsperiode (ab 1100 n.Chr.).

Für die altsächsische Zeit lassen sich zwei große Siedlungswellen erkennen. Zur älteren Schicht gehören Siedlungen mit dem Grundwort „Dorf“ (Mellendorf, Hellendorf, Wiechendorf; als bischöfliche Siedlung bietet Bissendorf ein Sonderproblem) und „Husen“ (Abbensen, Elze). In einer zweiten Siedlungswelle, wohl erst ab 900 n.Chr., entstanden als Abbau die zahlreichen Bosteldörfer, ursprünglich immer Einzelhöfe.

3.
In die erste Siedlungsschicht, vermutlich ab 600 n.Chr., gehört Brelingen. Das in einem mittelalterlichen Text 992 n.Chr. erwähnte „Bredanlagu“ bezieht sich auf eine altsächsische Landschaftsbezeichnung „Bredan-laga= Breite Fläche“, was die ganze flache Landschaft zwischen den Mooren und den Höhenrücken der Mellendorfer und Brelinger Berge meint, die „Brelinger Fläche“. Ein „Sumpfwasser“, wie es die Brelinger Chronik vermutet, hat es nie gegeben. Das -u am Ende von „Bredanlagu“ bedeutet einfach „Auf der breiten Fläche“, womit dann die ursprünglich sehr kleine Dorfsiedlung gemeint sein dürfte.

4.
Ob sich noch nähere Zeitangaben zu weiteren Siedlungen der älteren Schicht gewinnen lassen, wird der Fortgang der Untersuchungen zeigen. Dabei werden über die Ortsnamen hinaus zu beachten sein: Die allgemeine Landesgeschichte, Daten der Klimaforschung, der Charakter der ursprünglichen Landschaft vor 1400 Jahren und die Entstehung der Dörfer in dieser Landschaft, die Beziehungen der Ortsnamen unter einander und zu den benachbarten Landschaften, insbesondere zum Leinetal.

5.
Auf der nächsten Arbeitssitzung sollen diese Gesichtspunkte mit ins Spiel kommen, wenn es um die Ortschaften Resse, Mellendorf, Jürsenbostel, Osterhöfe, Hellendorf und noch einmal Bissendorf geht. Vielleicht ergibt sich dann auch ein Gesamtbild für die historische Besiedlung der Wedemark, jedenfalls in Umrissen.

6.
Als weiteren Schritt zur Erforschung der Siedlungsgeschichte wurde eine von Michael Rüttgardt gezeichnete Karte der Wedemark um 600 n.Chr. vorgestellt. Dabei handelt es sich um den ersten Versuch einer Rekonstruktion auf der Basis heutiger Gewässerkarten und den Angaben der Kurhannoverschen Landesaufnahmen, die den vorindustriellen Zustand der Landschaft wiedergeben. Sobald die Rekonstruktion durch Ergänzungen und Verbesserungen abgeschlossen ist, wird die Karte im Archiv der Historischen AG veröffentlicht, erlaubt sie doch interessante Einblicke in die Siedlungsbedingen der Wedemärker Dörfer. Danach lassen sich grob vier Landschaftssituationen unterscheiden:

Bis auf drei Ausnahmen (Mellendorf, Jürsenbostel und Scherenbostel) liegen alle Dörfer bzw. Siedlungen auf den Sanderflächen und zwar jeweils am Rande, am Übergang zum Bruchgebiet, eine Siedlungslage, die schon bei Gailhof, Meitze, Elze und Plumhof aufgefallen war. Es handelt sich um die in der Wissenschaft so genannte „Ökotropengrenzlage“, die seit den frühesten Anfängen des Ackerbaus in Europa bevorzugt wurde. Sie bietet einerseits Wald für die Holzgewinnung, trockenen Boden für den Siedlungs- und Ackerbau, andererseits Zugang zum Wasser für Vieh und Mensch und mit dem Bruchwald ausreichend Weidemöglichkeit für das Vieh.

7.
Anschließend trug der Vorsitzende Gedanken zum Jahresthema 2014 vor. Vorgeschlagen wird, im kommenden Jahr hinter die historische Besiedlung (nach 500 n.Chr.) zurückzugehen und nach der Vorgeschichteder Wedemark zu fragen. Dabei sollten

Auf der nächsten Arbeitssitzung am 27.November ist gemeinsam über das Jahresthema 2014 zu entscheiden.

8.
Zum Schluss dankte der Vorsitzende Herrn Thümler für die Beschaffung und Anfertigung der Namensschilder und Herrn Gerth für die sehr kurzfristig ermöglichte Darbietung der Karten per Beamer.
Mellendorf, 12.9.2013        Jan Olaf Rüttgardt

Protokoll der Arbeitssitzung vom 22.Mai 2013

Arbeitssitzung am 22.5.2013

Gailhof, Meitze,Elze,Plumhof, Sprockhof, Berkhof und Bennemühlen

Folgende Referenten trugen vor: Werner Beermann über <Plumhof>
                                                               Otto Hemme über <Elze>
                                                               Max Steinborn über <Gailhof>
                                                               Christa Burger über <Meitze>


Die Arbeitssitzung widmete sich im Rahmen des Jahresthemas den nördöstlichen Dörfern der Wedemark. Max Steinborn begann mit Ausführungen zu den Anfängen von Gailhof (Fruchtbarer Hof), dessen Dorfchronik er verfasst hat. Zu den Anfängen von Meitze, einem alten Dorf, zu dem keine Chronik vorliegt, referierte Dr. Chrstiane Burger. Anhand einer alten Zeichnung aus dem Jahre 1733 (Fundort?) stellt sie dar, dass Meitze am Schnittpunkt von Bremen- und Hessenweg lag, zweier alter Fernhandelsrouten. Darum entwickelte sich dort ein regionaler Markt und es gab Konflikte im Dorf um die Ausbesserung der immer wieder zerfahrenen Wege. Dr. Helmut Hahn ergänzte mit Ausführungen zu den alten Wegen um die Dörfer herum und dieWege der Wedemark und Dr. Jan Olaf Rüttgardt wies darauf hin, dass nach Überzeugung der Sprachforscher Meitze (Meukia) auf einen alten germanischen Namen zurückzuführen ist, der etwa "Feuchtes Gelände" bedeutet. Weil sich hier alte Wege kreuzten, blieb der Name über die Völkerwanderung hinaus im Gebrauch. Für die weiteren Dörfer referierten die jeweiligen Ortschronisten, Otto Hemme für Elze (Aliko-husen), Werner Beermann.für Plumhof (Pflaumen-Hof), Irene Hemme für Sprockhof (Sprock-Hof). Es folgten noch knappe Hinweise zu Berkhof (Birken-Hof) und Bennemühlen (Bennen-mole). Der Vortrag uber die Deutung der Ortsnamen musste aus Zeitgründen auf die nächste Arbeitssitzung verschoben werden.

Als Zwischenergebnis der Arbeitssitzung ergab sich: Bis auf Bennemühlen liegen alle Siedlungen auf einem flachen, sich nach Norden verbreiternden Sandrücken, der bei Wennebostel beginnt, die Wietze von den Zuflüssen der Beeke trennt und ausreichend trockenen Grund für den Hessenweg bot, welcher über Ickhorst, Bissendorf, Wennebostel und Gailhof nach Meitze führte. Fast alle Dörfer liegen am Westrand dieser Sandfläche, am Übergang zum ursprünglichen Bruchwald (Helbruch und Viehbruch) mit der Beeke und deren Zuflüssen von den Mellendorfer Bergen. Während also Meitze als alte Siedlung anzusprechen ist, Elze aus altsächsicher Zeit stammt, sind alle anderen Dörfer auf Grund ihres zusammengesetzten mittelniederdeutschen Namens als Einzelhöfe aus der mittelalterlichen Rodungsperiode ab 1100 n.Chr. anzusprechen. Außerdem sind die Sprachforscher davon überzeugt, dass sich kein slawischer Ortsname finden lässt. So klingende Namen wie Meitze, Wietze, Elze lassen sich ohne Mühe aus alten Orts- bzw. Gewässernamen ableiten. Die immer wieder geäußerte Vermutung, es habe in der Wedemark slawische Besiedlung gegeben, muss als überholt gelten.
Rüttgardt

Arbeitssitzung am 27.2. 2013

Bissendorf, Wennebostel, Schlage-Ickhorts, Scherenbostel und Wiechendorf

Dr. Hahn referierte seine Sicht zur Geschichte Bissendorfs und der Wedemark und stellte dazu etliche Dokumente vor:
Helmut Hahn: Die Bissendorfer Landschaft in vorgeschichtlicher Zeit und ihre Besiedlung
 
Die Referentin Frau Annemarie Buschbaum war leider erkrankt. Ihre Texte konnten nur ausschnittsweise vorgetragen werden, wird hier aber in vollem Umfang wiedergegeben:
Annemarie Buschbaum: Notizen zu Scherenbostel / Wiechendorf / Schlage-Ickhorst
 

2012

Arbeitssitzung vom 28.11.2012
Vortrag Dr.Rüttgard in Vertretung des erkrankten Dr.Hahn

Amtsvogtei Bissendorf